Die Zukunft gestalten und grenzüberschreitend die Zusammenarbeit in der Region Kreuzlingen-Konstanz stärken: So lautet die Devise der Städte und Gemeinden, die im März 2025 das weiterentwickelte Agglomerationsprogramm beim Bund eingereicht haben. Die Betreuung der Geschäftsstelle und der Programmleitung wird nun ausgeschrieben.

Die Geschäftsstelle beziehungsweise die Programmleitung soll dazu beitragen, dass mit dem Agglomerationsprogramm die optimale gegenseitige Abstimmung der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung im grenzüberschreitenden Raum konsequent verfolgt wird.

Koordinative «Schlüsselrolle»

Kreuzlingens Stadtpräsident Thomas Niederberger ist zugleich Präsident des grenzüberschreitenden Vereins Agglomeration Kreuzlingen-Konstanz (VAKK). Er bezeichnet die operative und organisatorische Führung der Geschäftsstelle und der Programmleitung als «Schlüsselrolle». In dieser Funktion würden in Abstimmung mit der Eidgenossenschaft und externen Fachbüros vielseitige Arbeiten koordiniert, zum Beispiel zwischen Städten und Gemeinden oder zwischen dem Kanton Thurgau, dem Landkreis Konstanz und dem Regionalverband Hochrhein-Bodensee. Die Neuausschreibung ist laut Niederberger nötig, weil der jetzige Amtsinhaber nach vielen Jahren in die verdiente Pension geht.

Fachliche Begleitung

Es gehe etwa darum, Programminhalte umzusetzen und Entscheidungsgrundlagen aufzuarbeiten. Die fachliche Begleitung in den Bereichen Verkehr, Siedlung, Landschaft und Umwelt werde etwa in Workshops, Steuerungs- und Arbeitsgruppensitzungen wichtig. In der Öffentlichkeitsarbeit arbeite die Agglo mit der Regionalplanungsgruppe Regio Kreuzlingen zusammen, mit der auch die gemeinsame Webseite betrieben werde, sagt Niederberger, der auch Vizepräsident der Regio Kreuzlingen ist.

Mehr Informationen im Stelleninserat und im Aufgabenbeschrieb.

 

Regivelo-Koordinator Ekkehard Fuchs machts vor und schwingt sich auf ein Lastenvelo.

Die Agglomeration Kreuzlingen-Konstanz sucht für den weiteren Prozess eine neue Geschäftsstellen- bzw. Programmleitung.