Münsterlingen eröffnet neue Regivelo-Stationen

Münsterlingen eröffnet neue Regivelo-Stationen

Münsterlingen eröffnet neue Regivelo-Stationen

Die gelben Regivelos können ab sofort auch an den Bahnhöfen Münsterlingen-Scherzingen und Landschlacht ausgeliehen werden. Aufgehoben wurde dafür die Station beim Gemeindehaus.

Seit zwei Jahren sind die Mietvelos von «regivelo.ch» in der Region Kreuzlingen unterwegs. Zu den drei bestehenden Verleihstationen in der Gemeinde Münsterlingen (Kantonsspital, Psychiatrische Klinik, Parkplatz Hafenfeld) kommen neu zwei zusätzliche Stationen an den Bahnhöfen Münsterlingen-Scherzingen und Landschlacht hinzu. Aufgehoben wurde die Station beim Gemeindehaus. «Damit reagieren wir auf die Nachfrage», sagt Regivelo-Koordinator Ekkehard Fuchs. «Während die Fahrräder beim Gemeindehaus nicht so stark gefragt waren, haben wir an den Bahnhöfen in der Region sehr gute Erfahrungen gesammelt.» Die Verschiebung der Regivelo-Station vom Gemeindehaus zum Bahnhof Münsterlingen-Scherzingen sei die logische Konsequenz. Mit der Station am Bahnhof Landschlacht könne man zudem eine weitere Ortschaft erschliessen.

Insgesamt gibt es in der Region Kreuzlingen 19 Verleihstationen – verteilt auf die Gemeinden Bottighofen, Kreuzlingen, Lengwil, Münsterlingen und Tägerwilen (mehr erfahren über Regivelo). Ekkehard Fuchs betont, dass die Fahrräder mittlerweile sehr bekannt seien: «Sie sind wohl auch deshalb so beliebt, weil sie zu einem erschwinglichen Preis ausgeliehen werden können.» So koste eine halbe Stunde auf einem normalen Regivelo einen und auf einem E-Bike zwei Franken.

Am Bahnhof Landschlacht lassen sich neu ebenfalls die knallgelben Regivelos ausleihen.

Lasten mit Velo einfach bewegen

Lasten mit Velo einfach bewegen

Lasten mit Velo einfach bewegen

«Regivelo» nimmt der Region Lasten ab: Ab Ende April vermietet der Fahrradverleih «regivelo.ch» auch Lastenvelos – vorab mit Stationen in Kreuzlingen und Lengwil.

Die Lastenvelos von «regivelo.ch» können mit etwas Geschick einfach gesteuert werden. Eine grosse Hilfe sind die guten Lastenverteilung sowie der Elektromotor. «Mit dem E-Lastenbike fährt man locker mit zwei Kindern oder einem Getränkeharass von Kreuzlingen nach Lengwil», freut sich Regivelo-Projektkoordinator Ekkehard Fuchs, der die neuen Lastenfahrräder auf Herz und Nieren geprüft hat. Die maximale Nutzlast betrage 100 Kilogramm.

Laut Fuchs kommen ab Ende April 2024 vorerst drei Lastenvelos zum Einsatz: Je eines ist in Kreuzlingen am Kursschifffahrtshafen und beim Camping Fischerhaus stationiert, eines in Lengwil beim Bahnhof. Man könne die Lastenvelos aber an jeder beliebigen Regivelo-Verleihstation zurückbringen: «Das macht den Verleih zusätzlich attraktiv.»

Die Mietpreise sei vor allem dank der breiten Unterstützung von Infrastrukturpartnern in Politik und Wirtschaft für Nutzende besonders vorteilhaft: «Eine Stunde Lastenvelo kostet nur gerade sechs Franken. Braucht man es fünf Stunden, bezahlt man nur 25 Franken.» Nebst den Lastenvelos stehen an 18 Stationen auch normale Velos und E-Bikes zum Verleih zur Verfügung – und zwar in Bottighofen, Kreuzlingen, Lengwil Münsterlingen und Tägerwilen.

Ekkehard Fuchs zeigt, dass man selbst ein Lastenvelo schwungvoll und sicher lenken kann.

Regio wählt Schmidiger in den Vorstand

Regio wählt Schmidiger in den Vorstand

Regio wählt Schmidiger in den Vorstand

Ciril Schmidiger komplettiert den Vorstand: Die Regio Kreuzlingen hat am Montagabend, 6. November 2023, den Lengwiler Gemeindepräsidenten und Kantonsrat als neues Vorstandsmitglied gewählt.

Die Delegierten der Regionalplanungsgruppe Regio Kreuzlingen setzen sich aus allen Gemeindepräsidien des Bezirks zusammen. Der Vorstand musste nach dem Rücktritt von Christina Pagnoncini, ehemalige Gemeindepräsidentin von Kemmental, ergänzt werden. Diskussionslos und einstimmig wurde der Lengwiler Gemeindepräsident und SVP-Kantonsrat Ciril Schmidiger gewählt. Gaby J. Müller, Gemeindepräsidentin von Raperswilen, wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt und übernimmt nach dem Ausscheiden von Co-Präsidentin Pagnoncini das Präsidium alleine.

Schmidiger freut sich, im Regio-Vorstand die Synergien seines regionalen Engagements nutzen zu können: «Aufgrund meiner Tätigkeiten in verschiedenen Gremien wie dem Verein Agglomeration Kreuzlingen-Konstanz, bei Regivelo und der Wasserversorgung Region Kreuzlingen sowie dem Abwasserzweckverband Münsterlingen kann ich meine Erfahrungen gewinnbringend für die Regio Kreuzlingen einbringen.»

Wollen in der Regio Kreuzlingen die regionale Zusammenarbeit stärken: Das neue Vorstandsmitglied Ciril Schmidiger und Präsidentin Gaby J. Müller.

Die Regio hochleben lassen

Die Regio hochleben lassen

Die Regio hochleben lassen

«Hart am Wind, nah am Volk». Die Gemeindeverantwortlichen der Regio Kreuzlingen tauschten am Abend der interkommunalen Zusammenarbeit darüber aus, wie sie als Teams wirkungsvoll arbeiten können – lokal wie auch regional.

Am Mittwochabend, 20. September 2023 entwickelte der grösste Teil sämtlicher Behördenmitglieder der Regio Kreuzlingen und der Gemeindeschreiberinnen und -schreiber in der Mehrzweckhalle Güttingen Ideen. Die Gemeinderatsgremien der 14 Mitgliedsgemeinden erhielten einerseits Impulse für die effiziente Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde. Andererseits wurden sie angeregt, über mögliche pragmatische Kooperationen in der Regio Kreuzlingen nachzudenken, was zu interessanten Ansätzen führte, die in Zukunft näher geprüft werden.

Wirkungsvoll mit der Bevölkerung
Grundlage für den Erfahrungsaustausch über mögliche regionale Zusammenarbeitsformen lieferten beispielsweise kurze Informationsreferate: Die scheidende Co-Präsidentin Christina Pagnoncini, bis Ende September Gemeindepräsidentin in Kemmental, motivierte die Anwesenden, den regionalen Geist hochleben zu lassen. Regio-Co-Präsidentin Gaby J. Müller, Gemeindepräsidentin in Raperswilen, berichtete über die Strategieentwicklung in der Regio, der sich alle Gemeindepräsidien angenommen haben. Dabei sei herausgekommen, dass man viel besser gemeinsame Ziele stecken könne, wenn man sich besser kenne. Dies sei auch die Absicht des Abends der interkommunalen Zusammenarbeit. Langrickenbachs Gemeindepräsidentin Denise Neuweiler berichtete von ihren wertvollen Erkenntnissen während der Ausarbeitung der Stärken-Schwächen-Analyse für die eigene Gemeinde; diese gesammelten Positionierungsansätze der einzelnen Gemeinden seien eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit in der Regio Kreuzlingen. Kreuzlingens Stadtpräsident Thomas Niederberger erläuterte das in Erarbeitung begriffene neue Agglomerationsprogramm, an dem auch die Stadt Konstanz und weitere deutsche Partner mitwirken. Es gehe darum, aufgrund eines Zukunftsbildes die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung über die ganze Region gut zu steuern, selbst wenn nicht alle Gemeinden beim Agglomerationsprogramm dabei seien. Regio-Geschäftsleiter Roman Salzmann ging auf die fünf strategischen Schwerpunkte der Regio ein, die sich in einem Prozess mit allen Gemeindepräsidien gemeinsam herauskristallisiert hätten: Verstärkter Austausch und Zusammenhalt auf politischer Ebene, Synergien auf Verwaltungsebene, Begünstigung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, achtsame Siedlungsentwicklung und nachhaltige Energienutzung.

Wirkungsvoll mit der Bevölkerung
Organisationsberater David Hauser legte sein Schwergewicht unter dem Thema «Hart am Wind, nah am Volk» auf die Frage, wie Ziele eines Gemeinderats wirkungsvoll verfolgt und eng mit der Bevölkerung abgestimmt werden können. Der passionierte Segler zog originelle Parallelen zur «Fahrt mit dem Gemeinderat durch eine Amtsperiode». Er machte klar, dass es wichtig sei, sich als Team gut zu finden und zu wissen, wohin die Reise einer Gemeinde geht. Das sei auch hilfreich, wenn es darum geht, mit anderen Gemeinden gemeinsam Synergien zu nutzen und Potenziale zu finden.

Co-Präsidentin Gaby J. Müller will den Zusammenhalt unter den Gemeinden in der Regio Kreuzlingen stärken.